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Psychology, Yoga & Spirit TRAVEL

Wald Healing 2019: Ein Festival für die ganze Familie!

Falls du meine Story vom letzten Wochenende auf Instagram verfolgt hast weißt du sicherlich, dass ich dieses Jahr zum ersten mal beim Wald Healing in Stemwede mit dabei war. In diesem Artikel schreibe ich über meine neu gewonnenen Erfahrungen & für wen ich dieses Festival vom ganzen Herzen empfehlen kann. Dieser Beitrag wurde im Zusammenhang einer freundschaftlichen Kooperation verfasst und wird deshalb als *Werbung gekennzeichnet.

Zunächst: Was ist Wald Healing für ein Festival?

Ein ganzes Wochenende (oder als Tagesticket) mit liebevollen Menschen mitten in der Natur „gemeinsam wachsen“: Spirituelle Angebote & Workshops, Yoga, Massagen, Musik plus super leckeres vegetarisches & veganes Essen! Im Stemweder Bergtal darf dabei gern gezeltet & gecampt werden, um noch mehr die Einheit mit der Natur & dem Leben zu erfahren. Die ganze Familie ist dabei herzlich willkommen. Das ist das Wald Healing Festival in einer ganz kurzen Zusammenfassung.

Für wen ist das Festival geeignet?

Das Festival ist sicherlich für JEDES ALTER ein Highlight. Ich habe überraschend viele Familien mit Kleinkindern, Kindern und Teens gesehen. Die Harmonie war dabei großartig! Für mich als “allein“ Anreisende, war zwischendurch wahrgenommenes Kindergeschrei alles andere als störend! Durch die ganze Musik und dem Programm drum herum, ist dies sowieso nicht super auffällig gewesen. Somit umfasst das Festival sicherlich eine sehr sehr große Altersspanne.

Wald Healing ist große Herzensempfehlung für Menschen, die gerne Zeit in der Natur verbringen & sich dabei mit anderen Menschen verbinden wollen. Ein typischer Festivalcharakter erweckt bei mir oft den Gedanken von viel Lärm, Dreck und betrunkenen Menschen. Dieses Festival ist alles andere als das! Tatsächlich habe ich Alkohol zum Verkauf gefunden, der Konsum blieb allerdings super achtsam. Meine Freundin und ich haben etwas abseits der größeren Veranstaltungsplätze gecampt. Dort war es tatsächlich sehr ruhig. Die Toiletten waren für ein Festival sehr sauber und Achtung: Es gab die ganze Zeit Toilettenpapier und Seife! Auch insgesamt kann ich behaupten: Noch nie habe ich ein so sauberes Festival erlebt.

Zum Programm

Das Programm umfasst verschiedene Workshops zu spirituellen Themen und ganzheitlicher Heilung. Es werden verschiedene Yogastunden, die wie die meisten anderen Events unter freiem Himmel angeboten werden. Andere Kurse wie beispielsweise Tanzen, Musik machen oder Waldführungen sind auch mit dabei. Massagen, Klangreisen, Livemusik, Streetfood, Henna, Dreads, Kako Zeremonien… was will man mehr?

Ich persönlich habe diesmal nicht zu denjenigen gezählt, die von einer Veranstaltung zur nächsten spurten. Es war auch einfach nur so wunderschön, Zeit am kleinen See in der Sonne zu verbringen und das wahrzunehmen was drum herum geschieht. Oft nehmen wir die kleinen schönen Dinge im Alltag gar nicht mehr war. Jeder einzelne Moment auf dem Festival hat mich erinnert warum das Leben ein Geschenk ist. Falls auch du Energien sehr extrem wahrnimmst: Wald Healing ist Liebe! Liebe die mein Herz erfüllt hat. Diese Energien trage ich noch immer in meinem Herzen.

Was war mein persönliches Highlight?

Hui das ist eine ganz schwierige Frage, denn tatsächlich gab es sehr viele Highlights. Alleine mal wieder gezeltet zu haben war eine Wiederholung einer schönen Kindheitserfahrung. Auch wenn viele Menschen auf dem Festival waren, war die Verbindung zum Wald und zur Landschaft so schön. Neben den Yogastunden haben mich auch Workshops sehr angesprochen die etwas “spezieller“ sind wie beispielsweise Kurse zur Frauenheilung, schamanische Reisen, Pflanzenkunde oder TANZEN. Ja das war mein Highlight: Ein 2 ½ Stündiger Chakra-Tanzkurs. Ich liebe Trommelmusik & freies Tanzen! In diesen 150 Minuten habe ich so viel loslassen können: ich habe geweint, gelacht, geliebt & so RICHTIG crazy dabei getanzt. Und alle um mich herum haben mit gemacht. Ein komisches gucken, keine komischen Gedanken, einfach nur frei sein & das Leben genießen. Abschließend hat mich die Kakao Zeremonie nochmal so richtig berührt. Tatsächlich war dies meine erste Kakaozeremonie nach 12 Wochen. Meine letzte war auf Bali. Es war ein so überwältigendes Gefühl meine Erinnerungen an Bali wieder neu zu erwecken. Und dafür musste ich mich nicht einmal ins Flugzeug setzen. Wie bei jeder Kakao Zeremonie wurde roher natürlicher Kakao getrunken: dieser war aus Peru und besonders lecker. Dabei wurden verschiedene Lieber & Mantren gesungen. Wie die anderen Veranstaltungen die nicht unter freiem Himmel stattfanden, war die Zeremonie super gemütlich in einem großen Zelt. Es haben 30 wundervolle Menschen teilgenommen und die Intention einer Kakao Zeremonie wurde mehr als erfüllt: Liebe Im Herzen! Wow und das ganze Festival drum herum hat diese Liebe nochmal um einiges ausgedehnt!

Wald Healing 2010: ich bin gerne dabei!! Du auch? Schreibe mir doch gern bei Instagram, wenn du weitere Fragen hast, ich beantworte dir diese sehr gerne! Vielleicht sehen wir uns ja dann auch persönlich dort im kommenden Jahr. Videos, Fotos und weitere Eindrücke sind auf meinem Kanal bei Instagram jana_bewhatyouare in regelmäßigen Updates zu finden.

Mehr Infos zur Veranstaltung unter: waldhealing.de

 

 

 

TRAVEL

Die 25 skurrilsten Fakten über BALI

Linksverkehr, Feiertage an denen es kein Strom gibt und man von der Polzei aufgenommen wird, wenn man das Haus verlässt, Massagen so günstig wie ein Obstteller im Restaurant oder drei Trinkkokosnüsse, nächtliches Hundebellen…

Es gibt tatsächlich so einige skurrile Fakten zum Leben auf der indonesischen Insel Bali, die äußerst amüsant sind und du nicht verpassen darfst.

Eine junge recht busy Psychologiestudentin zwei Monate allein auf der Insel Bali… „hello thats me!“ Mittlerweile lebe ich hier auf Bali über zwei Wochen und viele zu Beginn meiner Anreise so “skurrilen“ Facts, sind mittlerweile schon garnicht mehr so “skurril“ wie am Anfang wahrgenommen. Ich habe mich recht schnell an das Leben auf Bali gewöhnen können, finde es persönlich super harmonisch und ideal vereinbar mit meinem persönlichen Lebensstil. Doch ich kann mir vorstellen, dass einige Facts auch euch schmunzln lassen…

Also lets go, meine Top 25:

 

  1. Typische Alltagssituation auf offener Straße, Märken oder Bars auf Bali… Übersetzung aus dem Englischen: „Hey, wie geht es dir? Ich hoffe du hattest einen schönen Tag bisher und genießt deine wertvolle Zeit, egal was du tust!“ Person X = noch nie gesehen, super freundlich, aufmerksam, wünscht dir einfach nur das Beste für dein Leben und steht dir bedingungslos für jede Frage die du hast zur Verfügung. 99% der Menschen hier auf Bali entsprechen dem Schema Person X (wenn man hier mal kategorisch werden darf).
  2. Ubud stellt die wahrscheinlich spirituellste Stadt der Welt dar, in der zum aller größten Teil nur yogische, vegane Auswanderer ihren Wohnsitz haben. Einheimische Balinesen kommen an diesen Ort um in Shops und auf Märken zu arbeiten, welche dem yogischen Lebensstil entsprechen.
  3. Auf den Straßen Balis herrscht Linksverkehr. Die meisten Balinesen fahren Roller & das ohne Helm, wobei eine Helmpflicht besteht, die jedoch nur in bestimmten Stadtteilen von der Polizei überprüft wird. Bestimmte Verkehrsregeln die auf bali eingehalten werden gibt es nicht.
  4. „Nyepi“ ist der balinesische „Tag der Stille“ an dem gefastet und meditiert wird. Dieser größte hinduistischer Feiertag ist ein jedes Jahr am 06.März in ganz Indonesien. Innerhalb dieser 24 Stunden ist es gesetzlich verboten die öffentlichen Straßen zu betreten und es gibt kein Strom.
  5. Häufig wird Abfall an den Straßenseiten verbrannt.
  6. Auf Bali leben Affen, die ganz schön dreist und zu kleinen Räubern werden können.
  7. Es gibt sehr viele Straßenhunde und -Katzen auf Bali, die super anhänglich werden aber auch einige Krankheiten verschleppen können.
  8. An fast jeder Straßenecke, insbesondere in kleineren Dörfern, laufen Hühner und andere geflügelartige Tiere auf offener Straße rum.
  9. In den aller meisten Restaurants wird das Trinkgeld automatisch auf die Rechnung dazu gebucht. In Warungen wird kein Trinkgeld verlangt. Stilles Trinkwasser ist meist kostenfrei.
  10. Eine Massage von einer Stunde kostet im Durchschnitt weniger als 5 Euro und ist für diesen Preis viel besser als in teuren Massagepraxen in Deutschland.
  11. Eine Yogastunde in Ubud kostet dafür mindestens das doppelte als eine Massage.
  12. Die Stadt Kuta ist der balinesische Ballermann.
  13. An das nächtliche Hundegebelle kann man sich entweder gewöhnen oder zum schlafen doch besser Ohrenstöpsel verwenden.
  14. Auf den Märkten Balis wird für gewöhnlich gehandelt. Maximal (!!) mit 2/3 des vorgeschlagenen Preises beginnen. Ansonsten wirkt kopfschüttele Weiterlaufen wahre Wunder.
  15. Für gewöhnlich wird man in touristischen Orten jede fünf Sekunden von allen Straßenseiten freundlich gefragt: „Taxi ja?“ Sich selber zu erlauben darauf garnicht erst zu antworten, kann einem viel zeit, Anstrengung und Stimme sparen.
  16. Auf Bali herrscht eine Schulpflicht, die ejdoch nicht überprüft wird. Daher haben viele Kinder keinen Schulabschluss und helfen aus finanziellen Gründen ihrer Familie auf dem Feld.
  17. Alle paar Meter auf befahrenen Straßen sieht und riecht man Räucherstäbchen und Obstprassat (nahrhafte Opfergaben), die den Göttern mehrmals Täglich dargeboten werden.
  18. Die Fußwege Balis sind lebensgefährlich (ich spreche aus Erfahrungen) und super veraltet. Daher ist es keine Seltenheit einfach auf der Straße zu laufen.
  19. Beim Überholen von Autos und Fußgängern, sowie beim Abbiegen und in scharfen Kurven wird für gewöhnlich vorher gehubt, weshalb es unheimlich lauf auf den Straßen ist.
  20. In Restaurants und Shops ist es keine Seltenheit die Schuhe ausziehen zu müssen, was auch eine regel der Höflichkeit ist.
  21. Nicht wunder, wenn es mal hier und da wackelt. In Indonesien und auch auf Bali gibt es mal immer wieder kleine und große Erdbeben.
  22. Frauen dürfen hinduistische Tempel nicht während ihrer Menstruation betreten.
  23. Benzin wird oft in Wodkaflaschen aufgefüllt, weil dies edel aussieht. Also lieber nicht trinken.
  24. Da die linke Hand als unrein gilt, sollte alles nur mit der rechten Hand angenommen werden.
  25. Einkaufen im Supermarkt ist oft teurer als im Restaurant zu speisen.

 

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Hochsensibilität auf Bali: Eintauchen in die indonesische Kultur „Nyepi Day“ – Tag der Stille – Erfahrungsbericht Teil 2

Wie ich den „Tag der Stille“ Erlebt habe

Ich sitze hier gerade in meinem Himmelbett, in meinem gemütlichen Appartment in Ubud ,und es ist tatsächlich JETZT GERADE Nyepi Day. Diesen Beitrag zu schreiben sehr ich nicht als Arbeit –sondern vielmehr als produktives Gestalten meines persönlichen ruhe Tages. Für mich kommt der Tag wie gerufen und wie immer ist das Timing, verbunden mit der Natur, mehr als perfekt. Ich habe für diesen Tag nichts besonderes geplant. Ich war freudig darauf vorbereitet, den tag mit mir selbst zu verbringen, keine besonderen Aktivitäten nach zu gehen, vieles was bisher alles passiert ist nochmals genauer zu reflektieren und mich auf kommende Projekte vorzubereiten. So habe ich den Tag heute mit einer ruhigen kurzen Meditation eingeleitet, geräuchert, gemütlich auf meinem balkon gegessen, gejournalt und so einiges reflektiert.

So ruhig wie es heute morgen auf meinem Balkon war habe ich es noch nie erlebt. In Ubud ist allgemein sehr viel los und ähnelt etwas an eine hoch spirituelle und tropische Kleinstadt mit viel Trubel, vielen Events und Märkten. Jede Nacht schlafe ich hier mit Ohrenstöpsel, nicht nur wegen des nächtlichen Hundegebelles, sondern auch weil es allgemein auf den Straßen Ubuds sehr laut ist. Der tägliche morgendliche Markt beginnt vor meiner Haustür bereits um halb 5 morgens. Heute war alles anders, schon allein dadruch da ich bis fast halb 9 geschlafen habe.

Hochsensibilität, Energien im Universum & Verbindung zur Natur

Seit einigen Monaten, vielleicht soagr Jahren , kreist der Begriff „Hochsenisbilität“ überall in den Medien herum. Fast jeder wir oft als „hochsensibel“ bezeichnet , sobald er sich nur etwas an menschlicher Empathie besitz.

Ist das wirklich war? Definitiv nein! Die meisten Menschen die tatsächlich mehr Sensibilität aufweisen als es vielleicht der Durchschnitt tut, wissen dies oftmals garnicht und leiden (hoffentlich) auch nicht stark unter einer höheren Sensibilität. Das eine höhere Sensibilität jedoch auch zu echten Problemen führen kann, ist jedoch auch nicht zu verschweigen. Gerade bei einer Aussetzung mit zu vielen und starken Reizen, können Menschen mit einer höheren Sensibilität sich schneller überforert fühlen als andere. Auch die Abgrenzung von den Emotionen, Bewusstseinszuständern und Energien anderer Personen musste ich lernen.

Hochsensibilität ist ein Geschenk und gerade in helfenden Berufen kann man diese eigenen mitgebrachte Qualität so wunderbar einsetzen und nutzen.

Die letzen Tage habe ich mich sehr erschöpft gefühlt. Auch wenn ich meist weiß, mit meiner sehr hochsensiblen Ader umzugehen, habe ich die sich aufstauenden Energien in meinem Umfeld (und gerade hier in Ubud) sehr stark wahrgenommen. Ein sehr empathischer und sensibler Mensch zu sein, vielleicht sogar verschiedene Energien sehen zu können, ist ein Geschenk. Sich von diesen Energien ohne Ausnahme immer angrenzen zu können, wahrscheinlich kaum möglich.  Und diesen Satz bitte nocheinmal lesen, ohne Bewertung: Sich von diesen Energien ohne Ausnahme immer angrenzen zu können, wahrscheinlich kaum möglich.  Schlimm? Nein, ganz im Gegenteil. ALLE Energien die sich in uns und um uns herum befinden sind zur Transformation da. Alles ist letzendlich ein physikalischer Prozess, wir BESTEHEN letzendlich aus Energien und ohne negativ – gäbe es nie ein positiv. Dieses negativ und positiv hat GARNICHTS mit schlecht und gut zu tun. BEIDES is notwendig um zu bestehen. Um zu bestehen, als das was wir HEUTE sind. Alles ist in Bewegung. Alle Emotionen die wir wahrnehemn können ist nichts anderes als Energien, die in Bewegung sind.

Emotion = Energy in movement!

Sich emotional, körperlich oder auf welchen Ebenen auch immer mal schlapp zu fühlen ist vollkommen OKAY! Diese Energien wahrzunehmen und darauf zu hören ist das Fließen mit der Natur! Den wir alle sind ein Teil der Natur und auch die Natur besteht aus unheimich vielen Kräften die aufeinander Einwirken.

Sich zumindest grob mit dem Mondkalender zuverbinden (die Energien des Universums bewusst wahrzunehmen), ist nicht dafür da um für alles eine Ausrede zu finden, sondern vielmehr um produktiv im Einklang mit dem was IST leben zu können. Diese Verbundenheit mit der Natur ist ein geschenk der Heilung und hat nichts mit Esoterik zu tun.

 

Die weiteren Stunden des Tages werde ich mich noch mehr mit meinem inneren Sein, Higher Self, tiefen Bewusstsein, … wie auch immer du es nenne magst verbinden! Ich freue mich auf die Fortsetzung meiner Lebensreise und meiner Intention der Welt alles an Wachstum und Heilung zurück zu geben. :-))

TRAVEL

Basic REISE TIPPS & INSIDERTIPPS für Bali

Planung & Vorbereitung:

Flug:

-möglichst früh online buchen (günstiger)

(mein Hin&Rückflug –Angabe:1 Zwischenstopp- hat Hin&Zurück 1.000 Euro gekostet)

-auf Zwischenstopps und Zeiten achten (ich bevorzuge Nachtflüge, achte jedoch stark auf die örtlich passende Ankunftszeit)

-Koffer vorher wiegen und ggf. Zweitkoffer im Vorraus dazu buchen (falls notwenig, spontanes Nachbezahlen am Flughafen teurer)

-jede Fluggesellschaft hat eigene Regeln bezüglich Koffergewicht/Handgepäck, die auf der Website & Buchung einsichtlich sind

-Transport vom Ankunftsflughafen zur Unterkunft meist in Buchung der Unterkunft inbegriffen, Ankunftsdaten & Flugnummer an Unterkunft weiterleiten und Transportmöglichkeit im Voraus organisieren (alternativ: Shuttle/Taxi am Flughafen; teuer!)

Unterkunft:

-muss nicht im Vorraus gebucht werden, empfehle ich aber

-individuelle Entscheidung von a.Hotel/b.Appartment/c.Hostel

  1. Hotel (unterschiedliche Preise), auf Bali empfehle ich kein ALL-IN zu buchen, da es überall so viele gute & günstige Lokale, Restaurants und Lokale gibt. Dies gilt insbesondere im Landesinneren und in Ubud. Vorteilhaft für Familienurlaube.
  2. Appartment, was auch meine top Option war. Die Preise sind auch hier ganz unterschiedlich und man findet gute Appartments schon unter 10 Euro pro Nacht. Auch hier würde ich kein Frühstück & andere Mahlzeiten daz buchen (siehe oben).
  3. Hostel, die wahrscheinlich günstigste Option für Menschen die gerne in einer Community zusammen leben. Oft gibt es spezielle Angebote wie Ausflüge & Aktivitäten vom Hostel aus. Definitiv kein Luxus 😉 – was auch nicht immer ein muss ist.

Visum&Geld:

-Visum bei einem längeren Aufenthalt von 30 Tagen notwenig (Bestenfalls mindestens 4 Wochen im Voraus beantragen)

-Visum verlängern bei einem Aufenthalt von mehr als 60 Tagen

-falls im Auslang gearbeitet wird (gegen bezahlung, spezielles Visum dafür beantragen)

-Creditkarte im Voraus beantragen. In Indonesien wird meist mit Bargeld bezahlt. Bei Bezahlung mit der Credit Karte wird 3% von der balinesischen Bank abgezogen. Bei Bargeld abgebung immer VIEL Geld aufeinmal abholen, da die deutsche Bank jedes mal mehrere Euro (Sparkasse ca. & 6 Euro abzieht).

-Mit EC Karte kann nur an wenigen Banken in Indonesien Geld abgehoben werden.

BALI-BASIC-TIPPS:

Essen/Trinken:

  • fast ÜBERALL findest du sehr gute Restaurant, lokale Warungen und Cafés mit günstigen Speisen & Getränke
  • fast ÜBERALL gibt es vegane und vegetarische Speisen
  • im Internet top bewertete & bekannte Restaurants sind teurer (ca. 10 bis 20 Euro, Sushi&Co ggf. teurer) und nicht unbedingt besser, als die Restaurants nebenan.
  • Stilles Wasser gibt es bei den meisten Speisen kostenlos dazu
  • Stilles Wasser gibt es kostenlos an vielen öffentlichen Plätzen, in Fitnessstudios uund Yogastudios
  • In fast allen Restuarnts wird automatisch ein Trinkgeld von ca. 15% dazu gerechnet.
  • In Warungen (kleineren traditionellen Restaurants) wird kein Trinkgeld verlangt & das Essen ist sehr günstig (ca. 3Euro)
  • Für Restaurant Empfehlungen siehe bei Instagram: jana_bewhatyouare Storyhighlight “Food.Bali“

Bali-Insider-Tipps:

  • Ausgewählten Ort für Unterkunft vorher auschecken. Jeder Ort auf Bali ist sehr unterschiedlich!
  • Um Geld zu sparen auf Auto-Taxen verzichten & Roller bevorzugen (falls nichts Großes transportiert werden muss) was mehr als 50% günstiger ist!
  • Roller mieten für längere Aufenthalte! LINKSVERKEHR! Empfehlung: mindestens eine Woche vor dem Mieten eines Rollers auf Bali einleben, erden und GANZ ankommen, sich eine Übersicht auch verkehrstechnisch verschaffen, bevor man selber Teil des Straßenverkehrs wird. (Günstigste Rollervermietung die ich gefunden habe = D&D in Ubud, Nähe von Yogabarn 700.000 Rupiah ca. 45Euro im Monat)
  • Handeln bis zu 50% bei Lebensmittel, Taxen und auf Märkten
  • Supermarkt oft teurer als Restaurants 😉
  • Obst auf lokalen Märken kaufen (meist von 6 Uhr bis 8 Uhr morgens)
  • Straßenränder auf Bali meist sehr beschädigt! Fußgänger Augen auf halten. Joggen nicht möglich (Laufband Fitnessstudio schon! –Empfehlung Ubud Fitness Center ca. 45Euro im Monat). Take care!
  • Yogaklassen sind meist günstiger als in Deutschland. Workshops können bis zu 60 Euro oder mehr kosten. Es gibt unterschiedliche Angebote & Sparpakete. Yogamatten können kostenlos ausgeliehen werden im Studio.
  • Keine Yogamatte auf Bali kaufen (teure!!). Bei vielen Fluggesellschaften können Yogamatten als Handgepäck transportiert werden.
  • Typische Touristenreisen & – ausflüge vermeiden. Sind definitiv teurer, als auf eine Faust Ausflüge zu machen. Einheimische helfen einem immer super gerne und meist verläuft eigene Planung auch super easy.
  • Hunde auf den Straßen ignorieren. Nicht immer so lieb wie sie aussehen. Beim Roller fahren, können sie auch (wirklich in den seltestens Fällen) aggresiv werden. Nicht anhalten sondern Gas geben und einen weiten Bogen fahren, dann ist alles gut. Nicht anhalten! Die Hunde kennen sich im Straßenverkehr meist besser aus, als wir Menschen 😉
  • Traditionelle Ausflüge planen wie Plantagenbesichtigungen, Wasserfälle & Co – so schön! Bitte weniger Zoos & Co, den Tieren zuliebe.
  • “Sarong“- Pflicht (Tuch um Hüfte gebunden, was Knie bedeckt) für Tempelbesichtigungen bei Männern und Frauen! Können meist ausgeliehen werden und beim Kauf nicht mehr als 40.000 Rupiah bezahlen.
  • WICHTIG WICHTIG WICHTIG: Moskito Schutz!! Immer! Auch Nachts! Nach Moskitonetz fürs Bett fragen.
  • Deutsche Steckdosen auf Bali vorhanden
  • Must Do: Yoga, Spa, Rohe Schokolade essen, Wasserfälle, Jamu trinken, … MORE SEE INSTAGRAM!
  • ANTI JETLAG:
  1. Fußmassage!! Massagen sind sehr günstig und findet man pro Stunde ab 4 Euro! Definitiv günstiger als Yogaklassen 😉
  2. Melantonin: gibt es auch auf Bali
  3. viel viel viel trinken! Nicht nur bezüglich des Jetlags sondern auch allgemein notwenig!
  4. lokale pflanzliche Lebensmittel & kräuter essen, trinken, inhalieren & was noch so alles auf Bali an alternativer Heilkunst möglich ist 😉

PS: Bild aus NusaPenida. Bei Fragen & Co, hinterlasse mir super gern einen Kommentar auf meinem Instagram-Kanal: jana_bewhatyouare. Love you.

TRAVEL

Balis Kultur: Erfahrungsbericht „Nyepi Day“ – Tag der Stille – Teil 1

Eintauchen in das ECHTE Bali

Ich kann mich nicht daran erinnern, während meines zweimonatigen Aufenthaltes auf der indonesischen Insel Bali, ein einziges Mal einen `typischen Touri-Ausflug` mitgemacht zu haben. Schon innerhalb der ersten Eingewöhnungstage auf Bali, habe ich so viele Menschen kennen gelernt, viele Tipps und eigene Erfahrungen machen dürfen, dass es garnicht nötig war an eines der tausenden Touristen-Info-Stände` halt zu machen. Außerdem ist es mir persönlich auch mehr als einfach gefallen, Kontakt zu Einheimischen aufzubauen und dementsprechend auch mal hier und da zu einigen Touren und Veranstaltungen mitgenommen zu werden. Vielmehr war es schwierig keine neuen Kontakte zu knüpfen und sich beim Abendessen im restaurant alleine an einen Tisch zu setzen. Die Balinesen und auch die Community auf Bali allgemein (Touristen, Auswanderer & darunter auch viele spirituell Suchende) ist meiner Erfahrung nach sehr gesellschaftlich, hilfsbereit und kontaktfreudig.

 

Ogoh Ogoh: Vernichtung negativer Energien

Während meiner vorherigen Reiseplanung war ich mir ehrlich gesagt garnicht dessen bewusst, dass mein Aufenthalt auf Bali mitten im indonesischen Neujahrsfest liegt. `Nyepi` (englisch: silent day) wird in ganz Indonesien einmal jährlich zum Frühling gefeiert. Eingeleitet wird der `Tag der Stille` an Neumond (dementsprechend jedes Jahr zu einem anderen Tag) mit den Ogoh Ogoh Paraden.

Die Ogoh Ogoh Paraden beginnen meist einen Tag zuvor am späten Nachmittag oder Abend. Zu meinem Aufenthalt 2019 waren die Paraden für 17:00 Uhr geplant, da es jedoch sehr stark geregnet hat hat sich alles sehr in die späte Nacht hinein verschoben. Bei den Ogoh Ogoh Paraden gestaltet jede Stadt durch spendengelder ihre eigenen Monstergestalten. Diese sind oft mehrere Meter groß, aus leichtem Material gebaut und bunt bemalt. Mich hat das Festival und insbesondere die Paraden ein bisschen an Karnevall in Deutschland erinnert. Nur cooler und mit einem viel tiefgreifenderen Hintergrund. Die bösen Kreaturen sollen alle bösen Energien in uns und um uns herum vertreiben. Es wird gesungen, laut gelacht, getanzt, gebrüllt, viel viel geräuchert und einfach herzlich gefeiert. Außerdem wird gleichzeitig aus den Paraden ein kleiner Wettbewerb zelebriet. Da jede Stadt ihre eigene böse Kreatur gestaltet, gibt es einen Gewinner am Ende der Paraden: die beste und gruseligste Kultur. Ich fande es super niedlich, dass es auch einige Kinderparaden gab und Mini-Kreaturen von Schulen herumgetragen wurden. Die Kreaturen werden auf Bambusstäben von einigen bunt bemalten Männern durch die gesamte Stadt getragen. Die Frauen sind dabei alle super hübsch zurecht gemacht, laufen nebenher und singen, räuchern und tanzen. Am Ende der Paraden werden die Kreaturen samt der negativen Energien verbrannt und der `Nyepi-Day`wird dadurch eingeleitet.

 

Balis Neujahrsfest `Nyepi`

24 Stunden darf das Haus nicht verlassen werden (Überwachung durch die Tempel Polizei, die einziegn die an diesem Tag arbeiten). Wenn man trotzdem auf die öffentlichen Straßen geht, gibt es wirklich juristische Probleme. Es sollte nicht gearbeitet werden, für mich auch an diesem tag schwierig da es sowieso keine Internet verbindung gibt. Es gibt kein Strom, es fliegen keine Flüge, keine Taxen fahren und GANZ INDONESIEN ist dunkel, ruhig und einfach NATUR pur.

TRAVEL

International arbeiten auf Bali – Erfüllung in Arbeit & Beruf finden

Dies hier ist mein erster Erfahrunsbericht, den ich innerhalb meiner Zeit auf Bali geschrieben habe… Ich bin gerade mal seit 4 Tagen hier und bin unheimlich froh schreiben zu können, dass ich mich mittlerweile mehr und mehr einlebe und mich unheimlich wohl fühle. Ich arbeite auch hier, wie auch in Deutschland fließig und viel -allerdings macht mir genau das was ich tue unheimlich Spaß und erfüllt mich (mehr Informationen dazu bei Instagram).

Der Begriff “Beruf“ kommt von “Berufung“. Die ganz persönliche innere Leidenschaft in die Welt zu tragen und im außen zu verwirklichen, wird uns sicherlich alle Erfüllung schenken. Dabei nicht nur sich Selbst, sondern auch der Welt insgesamt etwas Gutes tun zu dürfen, ist genau das was UNS ALLE GLÜCKLICH MACHT. Dafür lohnt es sich auch vielleicht mal etwas mehr zu arbeiten, weil Arbeit,Freizeit,Leben & Lieben dann verschmelzen können & eins werden. Hier ist es nur wichtig, dass wir alle unseren eigenen Grenzen beachten, diese gern immer wieder austetsen doch hauptsächlich auf die eigenen Bedürfnisse hören. Auch für mich nicht immer zu 100% umsetzbar, gerade in Situationen die sehr fordernd für mich sind, aber ich arbeite fleißig dran & are only human.

Die Arbeit kann mehr und mehr in einem ganz anderen Licht und Kontext gesehen werden, wenn du deinen persönlichen Intentionen mehr und mehr nachgehen wirst! Gerade in westlichen Ländern & Kulturen bekommt der Begriff “Arbeit“ oft einen negativen Touch, was ich persönlich unheimlich schade finde und definitiv nicht sein muss. Alles ist möglich & transformierbar. Ein Prozess der innerlich beginnt und im Außen umgesetzt wird.

Psychology, Yoga & Spirit TRAVEL

Eine Woche in Ubud auf Bali

Yes – dies ist mein erster veröffentlichter Beitrag meines längeren BALI AUFENTHALTES.

Wie alle folgenden Beiträge, ist auch dieser ganz in „Rohformat“, unbearbeitet & so veröffentlicht, wie ich ihn auf meiner Reise geschrieben habe. Lets go:

Heute ist der 30.01.2019, später Abend (Donnerstag) & genau vor einer Woche bin ich hier in meinem Appartment in Ubud, wo ich mich ebenfalls derzeit befinde, angekommen. Ich weiß noch genau, wie sehr ich mich nach einem langen Flug über ein gemütliches Bett gefreut habe. Heute freue ich mich mindestens noch genau so sehr darüber, da ich gerade aktuell unheimlich schlapp und müde fühle. Die letzten Nächte habe ich sehr wenig geschlafen, da ich immer relativ spät am Abend in mein Appartment hier heimgekehrt bin, morgens mich jedoch auch immer iweder so segr auf den anstehenden Tag gefreut habe, dass ich früh raus wollte.

Dem entsprechend habe ich auch innerhalb von nur einer Woche bereits sehr viel erleben dürfen. Umsomehr freue mich heute Nacht mal bewusst etwas früher die Augen zu schließen und “gut sein, auch gut sein zu lassen“. Ich bin unedlich dankbar, dass ich noch viele weitere Tage, Wochen hier verbingen darf und sicherlich noch weiterhin einiges erleben werde.

Und immer wieder muss ich feststellen, ganz egal WO ich mich physisch auf der Welt befinde, ein Tag kann zu einem ganzen Leben werden! Und genau das Liebe ich so sehr an einer solchen Lebensreise, die ganz individuell unterschiedlich für einen jeden von uns ist. Sie wird zu dem, ws wir tagtäglich daraus machen!

ALSO: WAS HABE ICH IN MEINER ERSTEN WOCHE BEREITS ERLEBT?

Hier meine Zusammenfassung als Übersichtfür dich (Freizeit):

-Ausflüge: Tibumana-Waterfall, Rice Terraces Tegalalag, verschiedene Tempel & kulturellen “Heiligen Orten“ (Preis: wenige Euro plus Taxi ggf. Spende)

-Veranstaltungen (Mittags/früher Abends): Intro Tanzkurs Balinese Dance, Astrology Community Vortrag & Austausch (Ort: Yogabarn. Preis: individuelle Spende)

-Veranstaltungen (später Abend): Music Medicine Event (Yogabarn, abzüglich meiner 20-er Karte. Einzeltickets auch für Yoga- & weiteren Veranstaltungen ca. 8,50 Euro)

-Yoga: Gentle-Yoga, Yin-Yoga (Ort: beides Yogabarn, 20-Karte ca. 85 Euro),

Hatha Yoga (Yoga Shala Radiantly Alive. Preis: 5-er Karte ca. 45 Euro)

-Wellness: Ganzkörpermassage, Fußmassage (Ort: alle paar Meter. Preise für 60 Minuten: zwischen ca. 3,80 Euro (nahe Straße,ggf. etwas lauter) und 12 Euro (meist ruhigere Umgebung/Wellnessbereich.

-Fitness Center Ubud (Ort: Ubud. Preis Monatskarte ca. 35 Euro)

 

Empfehlungen: Alles ?! Tatsächlich bereue ich keine einzige Veranstaltung, die ich bereits erlebt habe. Jede einzelne, hatte einen ganz individuellen Flair.

Ausflüge hier zu erleben, insbesondere in der Natur u.a die Wasserfälle die ich bereits gesehen habe, den kleinen Jugel hier mit all den riesen Bäumen, Palmen und Tieren, die Reisterassen… WOW! Im Vorhinein muss definitiv nichts gebucht werden und alles würde ich nochmal genau so -kurzfristig und nach Lust und Laune- entsteiden. Taxis gibt es definitiv genug hier & los geht’s!

Yoga ist und bleibt mein Favourit! Jede Yogastunde ist wundervoll und ich richte die ausgewählten Yogastile & Klassen nach meinem Tagesbedürfnis. Das Angebot ist sehr sehr groß, genau so wie weitere spirituelle Veranstaltungen immer und überall in Ubud präsent sind. Massagen sind für mich ein muss! Wenn die Zeit da ist, gehe ich unheimlich gerne zu Massagen, wofür ich im Vergleich zu Deutschland nur wenige Euro zahle. Definitiv eine sinnvolle Investition in sich selbst. Fußmassagen liebe ich besonder, um mich hier noch mehr zu erden, anzukommen (Anti Jetlag Geheimtipp).

Es gibt definitiv viel zu erleben und ich kann nur empfehlen vorher nicht all zuviel zu planen, die Tage auf sich zukommen zu lassen und zu schauen, auf was man wirklich im Jetzt Lust hat. Sich mit diesen jetzig stattfindenen Momenten zu beschäftigen, ist viel schöner als Plänen nachzugehen oder im Außen etwas zu suchen und dabei so vieles zu übersehen.

 

TRAVEL

Kinderdorf Dar Bouidar, meine Erfahrung!

Zuhause im Kinderdorf „Dar Bouidar“ in Marrakesch, eine Erfahrung, die du mit Sicherheit alles andere als bereuen wirst!

Seit nun fast einem Monat bin ich hier “Zuhause“, im Kinderdorf Dar Bouidar und im orientalischen Marokko.
Die Aussicht hinter den Häusern, in welchen die Kinder mit ihren Pflegemüttern leben, die wundervolle idyllische Umgebung des Atlasgebirges und die wärmende Sonne, die sich fast ausschließlich jeden Tag in mein Gesicht strahlt, erden mich und schaffen ein angenehmes Wohlfühlgefühl. Die Kinder aber auch die Mithelfer und die Einheimischen hier in der Umgebung, sind so freundlich und hilfsbereit, dass man sich wirklich gut aufgehoben und getragen fühlen kann. Auch -oder gerade weil ich hier selbstständig arbeite und mir meine Aufgaben innerhalb und außerhalb des Kinderdorfes frei einteilen kann, besteht noch viel Freiheit, um außerhalb des Projektes der Psychologischen Yogatherapie innerhalb der Umgebung zu reisen, neue Orte zu erkunden und mich auch ab und zu von anstrengenden Tagen zu erholen.

Mein Gedanke vor der Abreise, vor fast einem Monat, war: „Das wird auch eine Herausforderung für mich, generell so intensiv mit Kindern zu arbeiten –denn in Deutschland beschränke ich mich vielmehr auf die Erwachsenen -im Bereich Yoga/psychologische Therapie-.“
Mit Sicherheit, habe ich mich auch hier einigen Herausforderungen gestellt, so wie ich es eben in Deutschland auch tue, um daraus zu wachsen. Meine Erkenntnis und eine große Erfahrung, die ich dazu gewonnen habe ist, dass es im allgemeinen wesentlich einfacher ist mit Kindern zu arbeiten, da der Zugang hier viel transparenter ist -im Vergleich zu Erwachsenen, welche oft schon viele Jahre bestimmte kognitive Muster aufgebaut haben, die langwieriger aufzulösen sind.

Erst seitdem ich hier so intensiv nach mehreren Wochen mit den Kindern arbeite, merke ich, dass die kleinen Herzen mir keinerlei Energie stehlen, ganz im Gegenteil. Ich freue mich eines jeden Morgen wieder das Dorf zu besuchen, Licht und Liebe in die Welt zu etablieren und mein Wissen, die Fähigkeiten und viel Herzblut im Sinne der Kinder zu investieren. Bedingungsloses Handeln und trotzdem bekomme ich eine jede Menge zurück, so viel Dankbarkeit, Vertrauen und Liebe aus einem so kleinen unschuldigen Wesen… All dies kann man wirklich nur spüren, wenn man selber hier gewesen ist! Eine Erfahrung, die du mit Sicherheit alles andere als bereuen wirst!

Ein Tag im Kinderdorf Dar Bouidar

Spätestens nach 2-3 Tagen habe ich mich ganzheitlich eingelebt. Auf das schwankende Klima, anders im Vergleich zu Deutschland (jetzt aktuell im Februar angenehm T-Shirt-warm mit hauptsächlich Sonne, Nachts wird es aber noch super kalt und bei meiner Ankunft hat es noch gefroren!!), die Luft (im Kinderdorf selber vergleichsweise unglaublich gut und rein) am Fuße des Atlasgebirge und mit wenig Verkehr-, aber in den Städten und in Marrakesch selber, sehr schmutzig, viele Abgase und auch generell alles sehr verschmutzt, kein Pfandsystem usw.) und die anderen Bedingungen (anderes Wort hierfür?) stellt sich der Körper nach und nach ein und leichte Erkältungen, Heiserkeit o.ä. sind schnell verflogen. Die Krankenschwestern im Kinderdorf versorgen nicht nur die Kinder sondern auch dich, ganz egal welches Anliegen du hast. Die Kommunikation untereinander ist auch leichter als vermutet. Gesprochen wird hier hauptsächlich Arabisch oder Französisch, aber ein paar Mithelfer können auch hervorragend Englisch, sodass kein Grund besteht, sich nicht kommunikativ untereinander austauschen zu können. Die Küche ist genial! Jeden Tag wird frisch und hauptsächlich gesund gekocht, es gibt enorm viel Auswahl und Fleischesser, Vegetarier und Veganer kommen zu 100% auf ihre Kosten. Ich weiß nicht, ob ich jemals so gut in Marokko gegessen habe, wie täglich hier im Kinderdorf. Frische Salate, Obst und Gemüse, ich bin dem Sternekoch sehr dankbar. Zu wenig an Lebensmitteln gibt es nie, auch wenn manchmal unerwartet ein paar Personen mehr am Tisch sitzen als vorher gedacht. Es wird immer zusammen in Gemeinschaft gegessen, sich dabei freundlich unterhalten und die letzten Wochen auch dabei die Sonne genossen! Wunderschön!

Einen typischen Tag im Kinderdorf gibt es nicht!

Jeder Tag ist wirklich einmalig und es warten immer wieder neue unterschiedliche Überraschungen, Aufgaben und Herausforderungen auf dich. Oft gibt es sehr viel zu tun, viele Kinder wollen beschäftigt werden oder vielmehr, DU willst die Kinder mit deinem Wesen beglücken, zum Lachen bringen und generell im Dorf mithelfen. Dahinter steht weder Druck durch Anforderungen an dich, als vielmehr unendliche Dankbarkeit, dass du da bist und das Dorf und die Arbeit der Menschen hier durch deine freiwillige Mithilfe aufwertest. Denn –Jeder- hat eine individuelle Aufgabe, -Jeder- wird gebraucht!

Psychologische Yogatherapie für Groß und Klein

Von der Psychologischen Yogatherapie kann wirklich jeder profitieren. Seien es die ganz kleinen Säuglinge, welche ich meist am Morgen zwischen 10.00 und 12.00 Uhr besuche oder die etwas älteren Kinder, die ich dann danach oder am Nachmittag aus den Häusern oder dem Kindergarten in die Natur, IHRE Natur, bringe. Yoga ist für einen jeden da und dafür muss man weder gelenkig sein, noch eine perfekte Ausrichtung einer Körperhaltung (Asana) haben. Das haben auch einige Mütter, Mithelfer und Arbeiter nach kurzer Yogazeit gespürt. Der Spaßfaktor war ganz hoch und oft wurde auch zu Musik getanzt, sich bewegt und im Yogaflow Zeit auf der Matte verbracht. Genauso wurde auch geweint, Wut herausgelassen, Einsamkeit gespürt, Traurigkeit zugelassen und allen Emotionen, die häufig auch noch so versteckt sein mögen, freien Raum gelassen. Alles darf sein, nicht muss. In dem von mir therapierten psychologischen Yoga, geht es um das ganzheitliche Gesundheitssystem, welches individuell ist, hier in diesem Projekt aber hauptsächlich in den Bereich der Bewegungstherapie fällt. Auch andere Lebensbereiche wie Ernährung, Massagen, Achtsamkeit & Bewusstheit auch in “schwierigen“ Lebenssituationen und viele Coachingstrategien werden mit eingeschlossen. Dabei orientiere ich mich an einigen unterschiedlichen psychologischen Zweigen und Strömungen, lasse meine Arbeit aber nicht punktuell einer Theorie zuordnen. Vielmehr schaue ich ganzheitlich auf den Menschen, seinen Qualitäten und Fähigkeiten, um ihn durch eigene verborgene Kraft zurück zu seiner Gesundheit, dem Wesen und Ursprung seiner Natur, zurückzuführen.

Jederzeit kannst auch DU das Kinderdorf im Sinne des Weltfriedens mit deinen Kreativitäten, Fähigkeiten und Inspirationen füllen.
Schaue mal auf der Website vorbei, und schicke eine Email mit deinem Anliegen an die Kontaktadresse. Das Dorf ist für eine JEDE Hilfe sehr dankbar.

TRAVEL

Internationalität und positive Energien für das Kinderdorf Dar Bouidar in Marrakesch

21 Tage als deutsche Yogalehrerin und psychologische Therapeutin, zu Gast im Kinderdorf Dar Bouidar.

Was eine inspirierende Zeit!

Am wunderschönen Rande des Atlasgebirges, in der Nähe eines Berberdorfes Tahnaout, treffen internationale Menschen, mit unterschiedlichen Geschichten, Erfahrungen, Fähigkeiten und Qualifikationen zusammen, um marokkanischen Waisenkindern eine lebenswerte und glückliche Zukunft zu ermöglichen.

Nicht nur für mich eine aufregende Erfahrung, sondern insbesondere auch für die bisherigen 67 Kinder, die hier Dank Hansjörg Huber, dem Gründer des Dorfes, aufwachsen dürfen. In wenigen Monaten werden es schon über 100 Kinder sein, die hier mit viel Liebe und Fürsorge in einem 10 Hektar erstreckten Dorf aufwachsen dürfen.
Eine Lebensrettung dieser Kinder und gleichzeitig die Sicherung auf ein erfülltes Leben, trotz traumatischer (pränataler) Erfahrungen. Kann es etwas Schöners, Wichtigeres und Erfüllenderes geben, als schon fast erlöschte Kinderaugen wieder zum Leuchten zu bringen?

Das Schicksal dieser Kinder ist so furchtbar, dass es fast unmöglich ist dieses in Worte zu fassen. Erst wenn man in Dar Bouidar, diesem wunderschönen Ort, in welchem alle positiven Energien aufeinander treffen, selber gewesen ist, ist es möglich, all dies zu spüren und zu fühlen…

Schon alleine die Tatsache, dass sich keiner auf die Geburt der kleinen Babys gefreut hat ist erschreckend. Im Gegenteil, jede Schwangerschaft war ungewollt, meist unehelich, was in Marokko, eine Schande ist.
„Wäre ich schwanger, würde mein Vater mich töten“, sagte mir eine 21 jährige marokkanische Helferin des Dorfes. Leider übertreibt sie mit dieser Aussage auch nicht. Zunächst konnte ich es nicht glauben: „Dein Vater liebt dich doch“. Doch sie versicherte mir, dass es mit Liebe oder Hass nichts zu tun habe, sondern es keine andere Option, bedingt durch Religion & Tradition, für ihn gäbe. Das er deshalb ins Gefängnis kommt, sei der Familie auch bewusst, jedoch kein Hindernis eine solche Tat zu begehen.

Schwangerschaft als Familienverrat, oder vielmehr unehelicher Sex!
Liebe zwischen zwei jungen Erwachsenen, ein Tabuthema!
Reinheit und Keuschheit, gilt in Marocco als oberstes Gebot.

„Viele haben aber einen heimlichen Freund, wie auch ich, aber das weiß nur meine Mutter.“ Geschlechtsverkehr ist manchmal trotzdem seitens der Frau, bedingt durch die islamische Religion und die Angst der Unreinheit und der insgesamt bestehenden Konsequenzen, nicht gewollt. Oft wird aus Lieben zum Freund und seine beschriebenen Triebbedürfnisse zu erfüllen, nachgegeben. Auch Aufklärungsmethoden, sind abhängig von der Bildung und der Herkunft der Familie, teilweise groß eingeschränkt. Es gibt viele Gründe, warum junge Menschen, trotz der Verbote, der Angst direkter (z.B. Verstoß von der Familie, im besten Fall) und indirekter Konsequenzen (Gefühl der Unreinheit, schlechtes Gewissen,…) und dem islamischen Glauben, fähig sind, Kinder zu zeugen, auch wenn diese nicht erwünscht sind.
Was bleibt einer jungen Mutter anderes übrig als dieses Kind als “Schande der Gesellschaft“, bestenfalls direkt nach der Geburt in die Krippe (ähnlich einer Babyklappe in Deutschland, nur viel schlechtere Verhältnisse) abzugeben? Die Schwangerschaften werden so gut es geht verheimlicht, oft auch unterdrückt. Eine junge Mutter , welches Kind nun im Dorf aufwächst, hat sich den Bauch mit einem Gurt, so stark zugebunden, dass ihr kleiner Junge schwer behindert zur Welt kam und sein Leben seit der Geburt an durch früh traumatische pränataler Erfahrungen geprägt ist.

Schwere psychische Defizite und Traumata haben somit fast ausschließlich alle Kinder, die in Dar Bouidar aufwachsen dürfen. Der kleine Junge ist demnach auch körperlich stark eingeschränkt, unfähig jemals zu gehen und wird sein weiteres Leben im Rollstuhl verbringen. Dar Bouidar ermöglicht es ihm, überhaupt ein Leben aufzubauen bzw. wird hier sein Leben- seines Schicksals entsprechend- für ihn aufgebaut.

Denn ein behindertes Kind, kann der Staat nicht finanzieren. Auch dem Kinderdorf kostet ein behindertes Kind soviel wie 3 physisch gesunde Kinder. Für einen “normal Sterblichen“, wie auch dem Schweizer Gründer, Hansjörg Huber auf Dauer nicht möglich zu finanzieren. Deshalb ist das Kinderdorf dringend auf Hilfe und Spenden angewiesen.
Das diese Intention, individuell zu helfen, in einem jeden von uns steckt ist unbestreitbar.

Was mich persönlich auch nochmal besonders von diesem Hilfswerk überzeugt hat:
Jede Spende kommt zu 100% an, was verständlicherweise im Vergleich zu anderen Hilfswerken dieser Art, eine Seltenheit ist. Die Kinder und der Ausbau des Dorfes leben von den Spenden und nicht die Arbeiter, Mithelfer und der Gründer an sich. Jeder Cent ist es wert.

Nicht mein erster und letzter Aufenthalt

Schon letztes Jahr, im Sommer 2017, war ich hier relativ spontan für ein Wochenende zu Gast. Meine Reise durch Marocco, wollte ich mit einem kurzen Besuch im Kinderdorf Dar Bouidar in Marrakesch abrunden und beenden. Dass es bei diesem kurzen Besuch jedoch nicht blieb, war mir schon in den ersten Minuten, besonders bei einem Gespräch mit Hans Jörg Huber, bewusst. Ich wusste von da an, erst hier fing meine Reise wirklich an …

So beschloss ich schon bevor ich wieder in Deutschland angekommen war, meinen nächsten Flug nach Marrakesch zu buchen.
Für 3 Wochen möchte ich als Mensch mit meinen persönlichen Qualitäten das Kinderdorf Dar Bouidar bereichern. Dass Menschen aus der ganzen Welt hier im Sinne der Zufriedenheit und Heilung der schwer traumatisierten Kinder zusammentreffen, ist ein Segen für ganz Marokko – und somit der ganzen Welt.

Heilung geschieht schon allein dadurch, indem jeder, der dieses Dorf besucht und mit den Kindern arbeitet, individuelle Umgangsweisen, neue Energien und Qualitäten mitbringt und dieses an die Kinder weitergibt.

Psychologische Yogatherapie im Kinderdorf

Das Yoga ganzheitlich auf physischer und psychischer Ebene wirkt und heilt, hat sich weltweit längst bestätigt. Vor allem die Yogatherapie, die den Fokus noch mehr auf Traumata, psychische Störungen und individuelle Heilungsprozesse als Prävention und Intervention lenkt, ist Heilung für die Kinder und die Menschen hier.
Auch für mich manchmal eine kleine Herausforderung. Dies wurde mir insbesondere in der intensiven Arbeit mit den Kindern, ihrer individuellen Lebensgeschichte und Defiziten, bewusst, denn vor allem Geduld ist gefragt und großes Anpassungsvermögen.
Das Leben, die Arbeit und die Gewohnheiten, welche auch zuletzt den Menschen auszeichnen, sind hier in Marocco ganz anders, als ich sie von Deutschland aus kenne. “Tugenden“ wie Pünktlichkeit, Fleiß und Zuverlässigkeit hat man Menschen im Westen, gerade in Deutschland schon durch die Muttermilch zugeschrieben.
Und auch wenn ich schon sehr viel gereist bin, schon früh viel von der Welt gesehen habe und unterschiedliche Kulturen in Indien, Thailand, Ägypten,… erleben durfte, war ich hier doch nochmal ganz anders involviert.
Und gerade das ist ein wichtiger Punkt, warum ich nur jedem, der sich auch persönlich weiterentwickeln, Zugang zu versteckten Potenzialen und zu seinem Sjanajjelbst finden möchte, eine Reise in das Kinderdorf dar Bouidar in Marrakech ans Herz legen kann. Denn Reisen beginnt im Inneren.

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NEWS!! Yoga & Therapie für Afrika ॐ

Afrika-Yogatherapie-Projekt im Februar 2018:
Jeder noch so kleine Schritt in Richtung Frieden, ist eine Veränderung für die gesamte Welt.

Die Flüge sind gebucht, die wichtigsten Vorbereitungen gesichert und ich bin voller Inspiration und Tatendrang!! Anfang Februar 2018 werde ich auf eigener Faust, als Therapeutin und Yogalehrerin nach Marrakesch (Afrika) reisen, um ein Therapieprogramm in das Kinderdorf „Dar Bouidar“ einzuführen. Für eine gewisse Zeit werde ich dort mit über 100 traumatisierten Kindern zwischen 0-6 Jahren, Frauen und Müttern Yoga praktizieren, und diese selbstständig einzeln und in Kleingruppen therapieren. Meine Intention ist es dabei, meine Stärken, mein Wissen in diesem Bereich sowie die Erfahrungen als Yogalehrerin und -Therapeutin weiter zu geben, genau da wo es so super dringend gebraucht wird. Außerdem möchte ich euch, hier auf der „schönen“ Seite der Welt zeigen, dass es möglich ist mit vielen kleinen Schritten, mehr Frieden in die Welt zu etablieren und so etwas zu bewegen. Es wird auch für mich eine große Herausforderung werden, mit so vielen kleinen Menschen intensiv zu arbeiten (nein ich kann kein arabisch) und auch mich in deren arabische Kultur für diese Zeit zu integrieren. Auch deshalb werde ich diesen Schritt gehen, der Welt und vor allem mir selber zeigen, dass es möglich ist! Dabei handelt es sich im übrigen um ein dauerhaftes Therapieprogramm, in dem ich nur den Ball ins Rollen bringen möchte.
Bei meinem letzten Besuch, bin ich relativ spontan komplett alleine gereist und habe unglaublich viel in kurzer Zeit gesehen und erlebt. In den üblichen Medien sieht man leider längst nicht die Realität und obwohl ich schon viel gereist bin, war dies wieder eine unbeschreibliche Erfahrung mehr.

Diesmal werde ich nicht ganz alleine reisen …ich möchte EUCH live on stage mitnehmen, täglich auf meinem Instagramkanal sowie parallel dazu hier auf meinem Blog. Sei mit dabei wie ich als Yogalehrerin, Therapeutin und auch privat als Mensch, mit euch zusammen, etwas mehr Licht in die Dunkelheit versuche zu bringen und mich dabei einigen Herausforferungen stelle!!

Für eine bessere Welt ॐ

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